Seelentium-Genuss
Genießen und Schlemmen
Warum schmeckt das Innviertel so gut? Sind es die ganz besonderen Rezepte der regionalen Spezialitäten, die von Generation zu Generation verfeinert wurden? Ist es die hohe Qualität der Nahrungsmittel und Zutaten, die aus den heimischen Gärten, Ställen, Feldern und Seen ohne lange Umwege auf den Tisch kommen? Oder ist es die Art, wie bei uns die Mahlzeiten zelebriert werden, die Gastfreundschaft und die Gemütlichkeit? Es ist wohl ein Stück von allem, das Seelentium nicht nur zur Wohlfühl-, sondern auch zur Genussregion macht!
Wundern Sie sich nicht, wenn Sie geduzt werden, wenn Sie in eine unserer urigen Wirtsstuben kommen. Gäste gehören im Innviertel seit jeher zur Familie, sobald sie das Haus betreten. Man sollte sich darüber freuen und durchaus auf den Wirt und seine Speiseempfehlungen hören, denn beinahe jedes Wirtshaus hat seine eigenen Spezialrezepte. Einige der Schmankerl haben längst ihren Siegeszug außerhalb der Region angetreten, andere sind gut gehütete Geheimnisse, die es nur hier gibt. Ein Bratl in der Rein mit Stöcklkraut, den Innviertler Erdäpfelstrudel oder ein Teller gefüllt mit den kleinen, pikanten Innviertler Knödeln muss man in jedem Fall probieren. Ob man anschließend lieber den selbstgemachten Käse oder die frisch herausgebackenen Bauernkrapfen bevorzugt, das ist jedem selbst überlassen.
Wer meint, Innviertler Kost müsse deftig sein, der irrt. Frischer Fisch aus den heimischen Seen und Flüssen, sowie delikat zubereitete Wild- und Grillspezialitäten zählen zu den absoluten Leckerbissen auf den Speisekarten. Zwei Restaurants in der Seelentium-Region, das „Gasthaus Maria vom Guten Rat“ in Gstaig und der „Seewirt“ in Holzöster, haben für ihre ausgezeichneten Kochkünste sogar eine der begehrten Hauben von Gault-Millau erhalten.
Neben den Gasthäusern und Restaurants gibt es etliche Bauern und landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Spezialitäten direkt ab Hof verkaufen. Ob Innviertler Honig, selbst geräuchertes G‘selchtes, Kräuterkäse, Kübelspeck oder Pofesen, alles wird mit viel Liebe zubereitet. Ein dazu angebotenes Stamperl vom selbstgebrannten Schnaps sollte man keinesfalls ausschlagen – die Innviertler beweisen sehr viel Kreativität bei der Sortenvielfalt!
Wussten Sie übrigens, dass es nirgendwo in Österreich mehr Brauereien gibt als im Innviertel? In der Wohlfühlregion Seelentium lädt die Privatbrauerei Schnaitl im eigenen Bräugasthof zu Bierverkostungen und Biermenüs. Der Wirt z’Ernsting betreibt eine eigene urige Gasthausbrauerei, in der das Fassbier direkt vor Ort gebraut wird. Auch Mostliebhaber brauchen keinen Durst zu leiden. Früher war ein guter Most der Stolz eines jeden Innviertler Bauern, beim Mostbauern in Stockham bei St. Pantaleon ist diese Tradition noch immer lebendig.









